September 2013

Sonntag, d. 01.09.: Nach der ganzen Aufregung von gestern müssen wir heute nach dem Frühstück noch den Unfall bei dem offiziellen Hafenamt melden und festhalten lassen. Die hatten ja gestern abend schon geschlossen. Ob da allerdings etwas bei raus kommt, ist mehr als ungewiss! Doch wir wollen uns alle Möglichkeiten offen halten. Den offiziellen schriftlichen Bericht des Hafenamtes sollen wir dann kommendes Wochende ausgehändigt bekommen, wenn wir Corinna wieder in Göcek abliefern. Na ja, mal sehen! Nachmittags machen wir noch die letzten Einkäufe und laufen dann gegen 15:00 aus, um in der Bucht von Boynuz Bükü, 5,28 sm weiter, vor Anker zu gehen. Hier waren wir ja vorher schon einmal alleine. Nur Corinna kennt das ja noch nicht und freut sich auf darauf zu baden und zu schwimmen. Wir entspannen endlich in der ruhigen und schönen Natur und vergessen allmählich den Vorfall aus Göcek und genießen unseren Besuch und die Ruhe.

Als nächstes Ziel und auch, um Corinna etwas zum Bummeln zu präsentieren haben wir uns Fethiye ausgesucht. Nach dem gemeinsamen Frühstück draußen auf dem Vorschiff, gehen wir am 02.09. um 11:20 "Ankerauf" und motoren bei schwachem südlichen Wind durch die einzelnen Inselchen Richtung Fethiye, wo wir ganz hinten in der Bucht bei den Werften um 14:00 den Anker nach 13,21 sm auf dem wohlbekannten Platz (s. a. Logbuch Aug.) fallen lassen. Rita macht sich gleich auf, um ins Krankenhaus zu fahren und sich dort röntgen zu lassen, damit Coschi die Aufnahme mit nach Hamburg zu ihrem Arzt nehmen kann. Vielleicht ersparen wir uns damit die Kosten für den geplanten Flug zum Arzt nach Hamburg. Ansonsten ist schwimmen und relaxen angesagt.

Dienstag, d. 03.09.: Rita fährt tagsüber zusammen mit Corinna per Dolmus auf den wöchentlichen Markt etwas außerhalb von Fethiye, um dort zu bummeln und zu shoppen. Abends ist dann Fischmarkt augesagt mit anschließendem Dinner. Das sieht dann so aus: Man kauft sich Fisch auf dem Markt, geht damit in ein Restaurant und läßt sich diesen dort für ein geringes Aufgeld ( TL 5,00) zubereiten. Dazu bekommt man kostenfrei den üblichen Salat und Brot. Getränke und weitere Vorspeisen gehen extra. Wir entscheiden uns für einen schönen großen, frischen Red Snapper, der gegrillt wird und wählen als Vorspeise noch Scampies in Olivenöl mit Knoblauch, sowie gegrillten Oktopus. Inkl. Getränke löhnen wir für alle zum Schluß TL 152,00 = EUR 60,00, da kann man doch nicht meckern oder? Übrigens sitzen wir in einem "Familienrestaurant" (Papa kocht, Sohn und Tochter bedienen) am Rande des Gemüsemarktes und zwei Gewürzläden, was sehr gemütlich ist. Später kommt noch ein junges Pärchen zu uns an den Tisch - er Pole, sie Türkin, beide in Deutschland aufgewachsen - und wir unterhalten uns noch eine Weile ganz nett mit den beiden, die hier für 2 Wochen in einem Hotel Urlaub machen.

Auf dem Rückweg zur ECE-Marina, wo unser Dingi liegt, bummeln wir noch durch ein paar Läden und Corinna und Rita kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein. Dann geht es zurück an Bord, wor wir den Abend nett ausklingen lassen. 

Da wir Coschi ja doch einiges von dem Fethiye Golf bieten wollen, beschließen wir am Mittwoch, d. 04.09. auf die andere Seite des Golfes zu wechseln, wo die schönen Buchten sind. Es wieder sehr warm und klarblauer Himmel. Gegen 11:00 holen wir den Anker hoch und motoren aus der Bucht von Fethiye. Draußen können wir sogar einmal ein gutes Stündchen segeln. So gegen 14:00, wir sind schon fast auf der anderen Seite des Golfes, nimmt der Wind immer mehr zu und dreht so, dass wir nicht mehr am Wind segeln können. Also Segel runter, bis auf das Groß. Aufgrund des immer mehr zunehmenden Windes laufen wir mehere Buchten an, um einen geschützen Ankerplatz zu finden und landen schlußendlich nach 21,95 sm in der Quellenbucht, wo wir um 17:15 auf Pos.: 36°41`18" N / 28° 51`58" E den Anker fallen lassen und noch 2 Achterleinen an Land ausbringen. Hier können wir die Nacht hoffentlich recht ruhig und geschützt verbringen. Vorteil des Tages: Corinna hat auf einen Schlag ein paar mehr Buchten gesehen, als eingeplant war!!! Wenigstens ist ihr nicht schlecht geworden!

Donnerstag, d. 05.09.: Heute müssen wir etwas früher als geplant vor dem Frühstück los, da der Wind gedreht hat und wir nicht mehr so sicher liegen, wie in der Nacht zuvor. Also los um 09:00 und die kurze Strecke von 4,08 sm unter Motor zurück in die Restaurantbucht Boynuz Bükü. Hier ankern wir diesmal in der hinteren linken Ecke dicht bei dem Steg auf flacherem Wasser, wo wir sehr geschützt und ruhig liegen. Um kurz nach 10:00 gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück und dann steht der Rest des Tages zur freien Verfügung der Crew. Abends wird auf dem Vorschiff geräuchert: Marinierte Hähnchenbrüste, gekochte Eier und ein großes Stück Lachsfilet, was wir noch auf dem Fischmarkt in Fethiye gekauft hatten!!! Sehr, sehr lecker, dazu gab es dann noch Brot und Salat von den köstlichen türkischen Landtomaten.

Freitag, d. 06.09.: Wir beschliessen alle gemeinsam den Tag hier am Anker in der Bucht zu verbringen. Rita und Corinna unternehmen einen Ausflug mit dem Dingi in die kleinen, flachen Schilfecken der Bucht, besuchen das Restaurant am frühen Nachmittag auf einen Kaffee/Tee und ansonsten ist schwimmen, lesen, relaxen angesagt. Nachts wird es nun schon einmal etwas kühler, d. h. die Temperatur sinkt unter 30°C!!! Kommt der Herbst schon sooo.... früh???

Samstag, d. 07.09.: Tja, die Woche ist wie im Fluge verstrichen. Heute müssen wir Corinna wieder zurück nach Göcek bringen, damit sie heute abend gegen 18:00 per Taxi nach Dalaman zum Flughafen fahren kann. Schade, aber jeder Urlaub ist mal zu Ende, nur unser noch nicht! Um kurz vor 12:00 machen wir uns unter Motor auf den kurzen Weg zurück nach Göcek, wo wir nach 4,42 sm um 13:10 fest am Steg sind. Corinna packt ihre 7 Sachen zusammen, bummelt nochmals kurz durch den Ort, um die letzten Mitbringsel zu besorgen. Um 16:00 gehen wir dann noch gemeinsam zum "Kebab Hospital", um eine Kleinigkeit zu essen. Dann bestellen wir ein Taxi und Corinna macht sich auf den Weg nach Hause ins kalte und ungemütliche Hamburg! Auch eine schöne Woche geht irgendwann zu Ende.

Den Sonntag, 08.09. bleiben wir noch am Steg in Göcek, waschen das Boot, kaufen 2 neue Festmacherleinen für achtern, eine Tauchausrüstung mit 3 Ltr. Flasche (mit Luft für einen Tachgang von ca. 30 Min.), Atemgerät und Bleigewichten, geben unsere schmutzige Wäsche zur Reinigung und besorgen noch Proviant für die kommenden Tage. Auch solche Sachen muss man hin und wieder erledigen! Göcek ist eine ziemlich laute und unruhige Marina! Motorroller dürfen auf dem Steg fahren, Beiboote brettern rein und raus, verursachen Wellen ohne Ende, aber die Versorgung ist sehr gut und die Wege zum Einkaufen sind kurz.

Am Montag, d. 09.09. verlassen wir Göcek erneut, um unsere Lieblingsbucht Atbükü anzulaufen und gehen dort nach 2,59 sm hinten links in "unserer" Ecke um 12:40 vor Anker mit 2 zusätzlichen Landleinen und genießen die Ruhe und Erholung von der lauten Marina Göcek. Das Wasser hat noch immer Temp. von 30°C, sodass schwimmen und plantschen viel Spass bringt. Hier verbringen wir die Tage bis zum 16.09. Am 10.09. probiere ich meine neue Tauchausrüstung aus und befreie den Propeller von allerhand Pocken und Bewuchs. Tolle Sache so ein Tauchgerät! Werde mir nur noch eine Reserveflasche zulegen müssen, damit das Gerät immer einsatzbereit ist! Am nächsten Tag wird der Name vorne beidseitig am Boot erneuert, da die Buchstaben sich so langsam in Auflösung befinden. Tagsüber ist es wieder extrem heiß geworden, so um die 35°C und mehr. Am 13.09. fahre ich mit dem Dingi zum Einkaufen nach Göcek rüber, da unser Proviant langsam knapp geworden ist. Dort treffe ich mich noch kurz mit Rita von der "Lady Elmer" und erfahre, dass Waldemar heute aus dem Krankenhaus in Fethiye entlassen wird. 

Der 17.09., Montag, ist der Tag der Abreise aus dem Fethiye Golf! Hier haben wir uns nun gute 5 Wochen aufgehalten und fast jede Ecke erkundet. Hat sich wirklich gelohnt! Ein ruhiges Gewässer mit vielen schönen Naturbuchten und 2 netten Orten, wie Göcek und Fethiye, wo man fast alles bekommt, was das Herz begehrt.

Unser heutiges Ziel soll die Ekincik Bucht sein, wo wir letztes Jahr schon einmal im November am Restaurantsteg festgemacht hatten. Um 08:00 starten wir den Motor, holen Leinen und Anker ein und motoren bei kaum Wind aus unterschiedlichen Richtungen aus dem Fethiye Golf heraus. Gefrühstückt wird unterwegs im Cockpit bei herrlich warmen Temperaturen im Schatten des Biminis und bei leichtem Fahrtwind. Aus dem Golf heraus drehen wir nach Nordwesten ein und fahren unter der Küste entlang. Segeln ist bei der leichten Brise leider wieder einmal nicht drin. Ausserdem kommt das bißchen Wind auch noch wie üblich von vorne. Um kurz nach 14:00 lassen wir vor dem Steg des kleinen Supermarktes in Strandnähe den Anker fallen nach 31,73 sm. Gegen Abend verholen wir noch an die Steganlage und gehen später im örtlichen Restaurant (liegt direkt am Strand) speisen. Hervorragend, aber nicht ganz billig. Wir genießen das Dinner zusammen mit 2 Norwegerpaaren und verbringen mit den vieren einen wirklich amüsanten und netten Abend!

In der Nacht zum 17.09. gegen 03:00 schrecken wir hoch, da ein starkes Gewitter mit kurzem heftigen Regen aufzieht. Wir müssen alle Bulleyes und Luken schließen. Ziemlich ungewöhnlich für diese Jahreszeit!

Für Dienstag, d. 17.09. haben wir uns bei einer 5 - 6 stündigen Bootstour in das Naturschutztgebiet von Kaunus und Dalyan eingeloggt. Um 09:00 geht´s los! Zuerst fahren wir ein Stück über die Bucht, dann geht´s ab durch die Brandung in das seichte Wasser des Schilfgebietes, wo wir eine Riesenschildkröte bei der Fütterung präsentiert bekommen. Ferner werden hier riesige Blaukrebse gefangen und ich bestelle gleich eine Mahlzeit, die auf dem Rückweg genossen werden kann. Dann geht es weiter zwischen den Schilfgürteln wie in einem Labyrynth nach Kaunus - tote Steine besichtigen -, wo z. B. ein recht gut erhaltenes Freilichttheater, Badehaus u.s.w. noch aus römischer Zeit besichtigt werden muss. Nach 1 Std. wird die Fahrt nach Dalyan fortgesetzt, wo wir erneut eine 1 Std. zur freien Verfügung haben. Hier treffen wir allerdings auf viele Touristen. Es sind ja auch hunderte von Ausflugsbooten in diesem Labyrinth unterwegs. Wieder in der Schildkrötenbucht angelangt, bekommen wir unsere bestellten zubereiteten Krebse, die köstlich schmecken und brechen erneut durch die nun doch steiler und größer gewordene Brandung hindurch (mit einer leichten Grundberührung), um wieder auf das offene Wasser zu gelangen. Gegen 15:00 sind wir dann wohlbehalten an Bord zurück und lassen den weiteren Nachmittag ruhig angehen. Haben ja auch genug für heute erlebt, denken wir so!

Doch weit gefehlt. Später am Abend hören wir ein Platschen und plötzlich fegt Hexe sich schüttelder Weise von draußen in und durch den Salon, versprüht jede Menge Seewasser, da sie wohl vorher ein Seebad genommen und sich nicht, wie jeder andere vorher abgetrocknet hat, bevor man sich ins Boot begibt. Es folgt ein Szenario mit Frischwasser unter der Dusche. Dieser Tag war in der Tat sehr erlebnisreich!!! 

Am Mittwoch, 18.09. brechen wir um 09:50 auf, um in die Bucht von Marmaris zu shippern, wo wir Hannelore & Franz von der OLE PINELLE treffen wollen, die dort vor Anker liegen und angeblich noch Rotwein an Bord haben, der bei uns mittlerweile Mangelware geworden ist. Wieder haben wir kaum Wind und müssen motoren, versuchen aber unterwegs ein paar mal zu segeln. Leider ohne großen Erfolg. Auch unsere Bemühungen einen Bonito an den Haken zu bekommen sind erfolglos. Um 14:00 lassen wir zwischen Pupa Maina und Yat Marina in der Nähe von OLE PINELLE der Anker nach 19,19 sm in der Bucht von Marmaris fallen. Hier liegt man allerdings nicht ganz so geschützt, wie wir es gewohnt sind. Daher entschließen wir uns später noch auf die andere Seite ganz nahe an die Pupa Marina zu verholen, wo wir sehr ruhig vor Buganker und achtern 2 Landleinen liegen. Gegen 20:00 fahren wir mit dem Dingi zu Hanne & Franz rüber und genießen den Abend bei köstlichem griechischen Rotwein und Livekonzert des nahegelegenen Hotels auf der OLE PINELLE. Wieder zurück an Bord beschliessen wir die nächsten Tage hier zu bleiben. Am 19.09. fahren wir mit dem Dolmus nach Marmaris rein, sind aber ziemlich enttäuscht von der Stadt, sodass wir hauptsächlich nur Proviant einkaufen. Abends kommen uns Hanne & Franz auf unsere letzte Flasche Rotwein besuchen, da sie am frühen Morgen nach Göcek aufbfrechen wollen. Des weiteren liegen Heike & Hermann aus Berlin mit ihrem Motorboot hier noch vor Anker. Die beiden kennen wir ebenfalls aus Finike.

Die Tage hier am Anker verbringen wir mit relaxen, lesen, einigen Wartungsarbeiten am Boot, Logbuch schreiben bzw. Homepage aktuellisieren, Besorgungen etc. Es ist wirklich schön mal richtig Zeit zu haben und nicht immer ein weites Ziel vor Augen, das einem schiebt. Einfach die Seele baumeln zu lassen, das ist schon reiner Genuss pur!

Am 27. 09. wollen wir dann ein paar Buchten weiter in die Ciftlik-Bucht an einen Restaurantsteg fahren. Mal sehen, ob das dann auch wirklich klappt.

Freitag, d. 27.09.: Gegen 09:30 lösen wir die Achterleinen und holen den Anker hoch. Wir haben mal wieder eine Mooringleine eingefangen, können den Anker jedoch ohne große Mühe wieder klar bekommen. Um 09:45 sind wir klar und verlassen die Bucht von Marmaris unter Motor. Es ist mal wieder schwachwindig aus südl. Richtung! Aber wir haben auch nur knappe 12 sm vor uns bis in die Bucht von Ciftlik, wo wir nach 11,3 sm um 12:00 am Restaurantsteg von Mehmet festmachen (36°12`93" N/28°14`31"E). Nun ist erst einmal Baden angesagt! Das Wasser ist kristallklar und hat ca. 28°C. Herrlich!!! Abends gehen wir zum Essen ins Restaurant. Die Küche ist gut und auch recht preiswert! Ich bekomme ein hervorragendes Lammragout, Rita begnügt sich mit einem Vorspeisenteller. Alle sind am Ende zufrieden und gesättigt.

Den Samstag, d. 28.09. deklarieren wir als Hafentag und bleiben am Steg. Rita war schon morgens um 07:00 hoch, da der Wind mit Fallböen durch eine Bergschneise hinter uns blies. Das soll hier aber üblich sein und wir sind ja auch gut am Steg fest, sodass keine Sorge besteht. Den Tag über genießen wir in dem schönen Wetter bei Sonne und diversen Bädern im warmen Buchtwasser. Abends gehen wir erneut im Restaurant essen - ein super Tag!

Am Sonntag, 29.09. legen wir schon um 07:15 (mitten in der Nacht ab) und motoren aus der Bucht von Ciftlik. Der Wind draußen weiß offensichtlich nicht so genau, aus welcher Richtung er nun wirklich wehen soll und durch die Bergmassive an der Küste wird er noch noch abgelenkt, sodass die Richtung ewig wechselt. Trotzdem starten wir mehrfache Segelversuche bei südl. Wind von 3 - 6 Kn., und lassen, wenn mal eine Abdeckung den Wind verstummen läßt, den Motor mitlaufen und treiben auf diese Art so langsam die türkische Küste entlang, umrunden das Kap und legen Kurs auf die griechische Insel Symi (Nordostecke) an. Den letzten Rest bis Symi müssen wir jedoch wieder motoren, da der Wind zum Schluß ganz einschläft. Nach ca. 27 sm (die genaue Distanz wurde leider nicht im Logbuch festgehalten) machen wir um 12:30 im Stadthafen von Symi mit Anker vorne und Landleinen achtern an der Kai fest. Nachmittags gehen wir noch einkaufen zu Giorgina, insbesondere Wein, Grappa, Aufschnitt usw. und beschliessen uns am kommenden Tag ein Quad oder Auto zu mieten, um eine Inselrundfahrt zu machen.

Montag, d. 30.09.: Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, um einen fahrbaren Untersatz für den heutigen Tag zu besorgen. Nach einigem hin und her entscheiden wir uns für einen kleinen Fiat, der inkl. Benzin EUR 35,00 für den Tag kostet. Zuerst fahren wir in die große Bucht westl. von Symistadt, bis die Strasse zu Ende ist, kehren dann wieder um und besuchen Erwin (kennen wir noch von letzten Jahr) in der Pedibucht. Nachdem wir einige Zeit mit Erwin geklönt und Neuigkeiten ausgetauscht haben, machen wir uns über die Berge der Insel auf in den Süden zur Bucht von Panormitis, wo wir auch schon letztes Jahr ein paar Tage verbracht hatten. Von den Bergen herab hat man wunderschöne Aussichten über die Insel mit ihren Buchten und Küstenabschnitten. Rhodos ist im Osten ebenfalls gut zu erkennen. Nach einer kurzen Rast in Panormitis fahren wir eine Bucht weiter westlich, wir haben sie die "Ziegenbucht" getauft, wo wir einen Imbiss zu uns nehmen und eine Pause machen. Es ist hier sehr schön abgelegen und ruhig mit tollem Ausblick aus der Bucht heraus. In der Ferne winkt die türkische Südküste zu uns herüber. Dann geht es auf einigen Umwegen wieder zurück nach Symistadt, wo wir das Auto zurückgeben und abends noch lecker essen gehen. Zum Abschluss spendiert uns Giorgina noch einen Grappa in ihrem Laden.