August 2014

Nachdem ich am 30. Juli  nachts wieder in Finike angekommen bin, muß ich mich erst einmal ein wenig erholen von den Anstrengungen in England. Es war zwar sehr schön dort, aber auch ein wenig stressig.

Bis zum 22. Aug. genieße ich das schöne Wetter, die Ruhe u. unternehm so ab und zu mal etwas mit den noch hier gebliebenen Freunden.

Am 22. 08., spät abends kommt Rita in Antalya an. Ich hatte Adnan (unseren privaten Taxifahrer) gebeten Rita vom Flughafen abzuholen. So eine Std. nach Mitternacht trudeln die beiden dann endlich in Finike ein und wir klöhnen noch bis zum frühen Morgen des 23.08. Dann geht es ab in die Koje.

Abends speisen wir dann mit Maritta und Wolfgang zusammen im Porthole. Ich habe Forellen geräuchert. Dazu gibt es dänische Schnapskartoffeln und grünen Salat. Maritta hat einen Apfelkuchen gebacken, den wir uns noch zum Abschluß mit einer schönen Tasse Kaffee gönnen. Ein netter Abend!

Am 25.08. läd Maritta uns und noch ein paar Leute zu Eiskaffee & Pflaumenkuchen im Porthole ein. Abends fahren wir dann mit Chrille, Maritta & Wolfgang zu einer Kunst/Bilderausstellung zu Mustaffa ins Strandrestaurant, etwas außerhalb von Finike. Mustaffa hat hier wirklich eine beeindruckende Ausstellung von türkischen Künstlern arrangiert. Zwei beeindruckende Porträts gefallen uns am besten. Es gibt ein Buffet mit Häppchen & Wein. Wir sitzen direkt am Strand und Wasser. Einfach schön und romantisch.

Am kommenden Tag beginnen wir mit den Einkäufen für den nächsten Trip. Wollen ja unbedingt noch einmal los in dieses Jahr!

Am 28.08. laufen wir morgens aus in Richtung Kekova. Es ist sonnig, warm, aber kaum Wind, sodass wir unter Motor fahren müssen. Aber egal, einfach nur raus in eine ruhige Bucht. 13:15 lassen wir den Anker in der Westbucht bei Ucay fallen, stecken ausreichend Kette. Die Temperaturen haben sich tagsüber auf Mitte bis Ende 30°C eingependelt und nachts fallen diese auch nicht mehr wirklich unter 30°C, bei einer Wassertemperatur von 27°C. Rita schläft daher nachst draußen auf dem Salondach unter dem großen Sonnensegel auf einer unserer neuen Matratzen. Ich dagegen schlafe weiterhin im Vorschiff, gehe dafür aber nachts noch gerne mal ´ne Runde schwimmen, um mich abzukühlen. Das gleiche passiert auch morgens vor dem Frühstück. Ist einfach toll so gleich aus der Koje in den Bach springen zu können u. sich dann an den gemachten Frühstückstisch zu setzen. Das hat was ........ so gefällt mir das Rentnerleben.

September 2014

01.09.: Es ist heiss, heiss und nur heiss, tagsüber so um die 40°C bei einer Wassertemperatur von Anfang 30°C. Man kann sich tagsüber nur im Schatten unter dem Sonnensegel aufhalten u. so oft, wie möglich in den Bach springen. Gegen 17:00 hören wir beide ein metallisches Geräusch, können es aber nicht orten. Erst um 18:30 stellen wir fest, dass das Beiboot weg ist. Wir schauen uns um, können es aber nirgends ausmachen. Da der Wind von Westen kommt, kann es nur Richtung Marina getrieben sein. Also Anker hoch und los mit dem Boot, um zu suchen. Dann, nach kurzer Zeit entdecke ich das Boot am Ufer. Eine vor Anker liegende Yacht erklärt sich sofort bereit das Boot mit ihrem Dinghi vom Ufer zu holen und zu uns rüber zu bringen. Als Belohnung reichen wir ihnen gerne eine flasche Rotwein rüber und kehren an unseren Ankerplatz zurück. Das war ein preiswerter Tausch - Rotwein gegen Beiboot. Noch einmal Glück gehabt. Man sollte das Beiboot schon richtig befestigen!!!

Am 02.09. merken wir, dass etwas mit der Energieversorgung nicht mehr stimmt. Durch die Ankermanöver gestern Abend haben wir viel verbraucht, aber irgendwie laden die Solarpanele nicht richtig, obwohl den ganzen Tag die Sonne scheint. Gegen Spätnachmittag entschließen wir uns nach Finike zurückzukehren um dort die Solaranlage durchzutesten.

Wieder zurück in Finike checken Wolfgang von der Aphrodite und ich die gesamte Solaranlage durch. Können jedoch außer herausgeflogenen Sicherungen keinen Fehler finden. Testen jetzt die kommenden Tage "ohne Landstromanschluß", ob die Panele wieder richtig laden. Wir kontrollieren alle 2 Stunden den Batteriezustand über Tag und können so nach ein paar Tagen sagen, alles wieder in "Butter"!

Ansonsten verlaufen die kommenden Tage in der üblichen Hafenroutine, tagsüber viel im Schatten relaxen, da es zu heiß ist. Erst abends werden die müden Geister wieder munter. Man trifft sich zum abendlichen Grillen oder Räuchern im Porthole, da das Kochen an Bord einen nur zum Schwitzen bringt und so keinen Spass macht. Um so ein Stromproblem für die Zukunft auszuschließen, entscheiden wir uns einen Stromgenerator zu kaufen. Ich bestelle in Antalya einen Honda EU20i, der immerhin 2000 Watt Leistung hat und ausreichen dürfte innerhalb von 1 Tag die Batteriebank zu füllen, sollten wir wieder einmal Probleme haben sollten. Am 13.09. kommt dann der Generator in Finike an.

Jetzt können wir erneut starten und uns noch einmal Richtung Osten bewegen. Wir wollen zusammen mit neuen Freunden die Tour machen. Sie haben ebenfalls ein Stahlschiff mit dem Namen "MAKAI" und die beiden heißen Charlotte und Harald.

Früh morgens am 16.09. um 07:15 verlassen wir Finike erneut, um nach Kekova zu motoren. Nach 18, 68 sm lassen wir um 10:35 den Anker fallen auf 36° 11`35,6" N / 29° 50`067" E. Lufttemp.: 33°C. Nachmittags kommt viel w

Wind auf. Die Makai liegt nicht weit von uns entfernt am Anker. wir verbringen die kommenden Tage mit relaxen, baden, Landausflügen etc.

Am sonntag, d. 21.09. gehen wir morgens um 07:05 Anker auf u. motoren nach Kastellorizon, wo wir nach 4 Std. u. 16,4 sm den Anker in der äußeren Bucht in der Nähe der Makai fallen lassen. Nächsten Tag gehen wir mit Charlotte und Harry abends lecker im Hafen essen (super Octopussalat!).

Am 23.09. u. 24.09. fahren wir wieder über Kekova nach Finike zurück. dort bleiben wir die kommenden, um uns für die nächste Zeit mit Proviant etc. zu versorgen. Am 30.09. frühstücken wir mit Christel, Wolfgang & Maritta bei Mustafa am Strand, total lecker!!! Übermorgen soll es dann für ein paar Wochen Richtung Osten gehen zusammen mit der MAKAI.